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Football-WM 2023 wird neu ausgeschrieben

Der Football-Weltverband (IFAF) hat die Ausrichtung der der 6. IFAF World Championship der Herren für das Jahr 2023 neu ausgeschrieben.

2019 hatte die Football-WM nicht wie ursprünglich geplant in Australien stattfinden können und war auf 2023 verschoben worden.

Mittlerweile haben der Weltverband und die vorgesehenen Ausrichter in Australien sich darauf verständigt, dass – auch wegen der weiter ungewissen Auswirkungen der Corona-Krise – es sinnvoller wäre, die erstmalige Ausrichtung eines solch großen Turnieres auf dem „fünften Kontinent“ für einen späteren Zeitpunkt mit höherer Planungssicherheit aufzusparen. Der Weltverband hat daher ein neues Bewerbungsverfahren eröffnet.

Für das Turnier wird mit acht Teilnehmernationen geplant, neben Titelverteidiger USA und dem Gastgeber gäbe es also sechs Plätze, für die Qualifikationen auf den Kontinenten ausgetragen werden müssten. Der Weltverband will sicherstellen, dass sein „Flagship Event“ im Sommer 2023 in jedem Fall stattfinden kann, unabhängig davon, dass derzeit der internationale Spielbetrieb natürlich noch unter den Folgen der Corona-Pandemie leidet.

Der American Football Verband Deutschland (AFVD) begrüßt den Schritt, der in den kommenden Monaten Planungssicherheit auch für das deutsche Nationalteam schaffen soll. „Wir müssen uns der Realität stellen, dass weniger als zwei Jahre vor dem geplanten Termin in der derzeitigen Lage die Risiken bei der Planung des WM-Turnieres minimiert werden müssen“, sagt Robert Huber, Präsident der AFVD.

Der Weltverband und damit die Sportart American Football war vor einigen Jahren vom IOC vorläufig anerkannt worden. Die kontinuierliche Organisation von Weltmeisterschaften ist allerdings einer der Punkte, die von den großen Organisationen des internationalen Sports besonders in den Blickpunkt gerückt werden, wenn weitere Schritte der Anerkennung folgen sollen. Für die IFAF ist es daher elementar, wieder zum normalen Vier-Jahres-Turnus zurückkehren zu können und 2023 in jedem Fall um den WM-Titel spielen zu lassen.