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Drew Brees: Der Samariter und ein Fettnäpfchen…

Die Karriere des Drew Christopher Brees ist geprägt von Rekorden, Verletzungen und Triumphen – sowohl auf als auch neben dem Platz.

Am 15. Januar 1979 geboren in Austin, Texas, war es für das Ausnahmetalent Drew Christopher Brees früh klar, in welche Richtung seine sportliche Laufbahn gehen soll.

Denn obwohl er ein hervorragender Athlet und talentierter Tennisspieler war, kam für ihn im Football State Texas nur der Sport mit der ledernen Pille in Frage. Es war nicht die schlechteste Entscheidung, wenn man auf seine bisherige Karriere als Quarterback mit unzähligen Rekorden zurückblickt.

Im „Männersport“ American Football wurde Brees oft belächelt. Mit seinen 1,83 Meter Körpergröße traute man es ihm nicht zu, ein großer auf der Spielmacher-Position zu werden. Doch diese Zweifel prallten eiskalt an ihm ab. Für Brees war klar: Einen guten Quarterback machen Beweglichkeit, Genauigkeit und besonders Herz aus.

Dass Brees das Herz am rechten Fleck hat, bewies der vierfache Vater bereits bei seiner Ankunft in New Orleans. Doch der Reihe nach: es ist der NFL Draft im Jahr 2001, als Drew Brees in der zweiten Runde von den San Diego Chargers gedrafted wird. Doch das absolute Vertrauen bekommt er beim Team aus Kalifornien aufgrund durchschnittlicher Leistungen nie. Stattdessen holen die Chargers 2004 mit Philip Rivers einen QB, dem sie mehr zutrauen. Zu allem Übel verletzt sich Brees im letzten Spiel der Saison 2005 so schwer am rechten Wurfarm, dass selbst sein Karriereende droht.